Was sich zunächst erstmal als Artist-Name komisch liest, muss ja auch nicht unbedingt komisch klingen. Auf den Inhalt und die Musik an sich kommt es an und ob der Amerikaner Kenneth James Gibson das auch umsetzt, hören wir uns mal auf dieser Trapez-Scheibe an mit dem Titel „Vaquero“.
A Cowboy Flyers
Der Track beginnt direkt richtig groovy und mit viel Rhythmusgefühl und vielerlei kleinen Vocalparts, die uns immer wieder ins Ohr flüstern. Insgesamt wurden hier sehr viele Effekte verbaut und ein geiler Vocal, der dem Track eine passende Stimme verleiht. „Cowboy Flyers“ besitzt immer wieder kleine Stop-&-Go-Momente, in denen der Track sich wieder sammelt und aufs Neue beginnt. Nach und nach drängen sich auch immer wieder neue Elemente dazu und treiben den Track weiter voran.
B Never Beat
Ähnlich cool und rhythmisch klingt auch die B-Seite. Ich würde den Track als richtig “dreckig” bezeichnen. Der ganz lässige Vocal, der trockene aber mitreißende Groove - alles passt zusammen und wirkt so abgeklärt und einfach nur so, als könnten alle Elemente nicht ohne einander in „Never Beat“. Der Break ist leicht freaky mit vielen undeutlichen Stimmen, aus denen der Track schließlich wieder heraussprudelt.
Digital Bonus Track: No More No Less
Wie sollte es anders sein auch hier haben wir Vocals die den Track ausfüllen und, ja, an Rythmus fehlt es „No More No Less“ natürlich auch nicht. Erst gegen Ende nimmt der Track richtig Fahrt auf und bekommt noch einen mysteriösen Klang drüber gelegt, der „No More Less“ bis zum Ende begleitet.


