16. April 2009
Mit seinem nun schon fünften Release auf MBF will das Duo zeigen, dass es noch mehr drauf hat als das, was es uns in der Vergangenheit geboten hat. Da waren zum einen Hits wie „Polterabend” oder „Nachtexpress”, an die man sich gerne zurück erinnert.
A-Seite Tandem
der Titeltrack kommt wirklich etwas anders daher und lässt sofort aufblitzen, dass es sich hierbei um eine Waffe handelt. Ein cooler Housegroove mit vielen Wechseln, rockenden Synthies und fluppendem Groove, der uns im Club vorantreiben wird. Im ersten Moment kann man nicht direkt erkennen, dass hier dieses Duo dahinter steckt. Im Grunde arbeitet der Track jedoch mit ähnlichen Mitteln wie man sie von „Polterabend” kennt und liebt.
B-Seite Monofolder
„Monofolder” basiert auf einem simplen, minimalen Groove, der sich schwerfällig vorantreibt. Das, was wir zwischendurch hören, ist keineswegs eine Kröte, die sich zwischen Nadel und Platte verirrt hat, sondern die fette Bassline, die sich aus diesem “Quaken” entwickelt. Des Weiteren wird der Track gar mal spooky und drückt mit gewaltigen Percussions an.
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13. April 2009
Arbeitstier Lützenkirchen hat schon wieder eine neue Platform B releast. Viele fragen sich echt, wie schafft der Mann das. Ist er tatsächlich öfters mal “3 Tage wach” oder hat er Klone die das für ihn machen? Das wesentlich Beeindruckendere ist aber die Qualität der Veröffentlichungen die immer auf höchsten Niveau sind. So macht auch die Nr. 9 der Platform B Serie keine Ausnahme. Ob Lützenkirchen Solo oder in Co-Produktion mit Joseph Disco und Tonio Barrientos, jeder Track ist Techno vom Feinsten wo kein Bein ruhig stehen bleiben wird im Club.
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13. April 2009
“Ear to Mouth” geht es erstmal reduziert an. Nur mit Bass und klicker-klackersound im Hintergrund beginnt der Track. Wenig später setzt die Bassline ein zusammen mit geloopten, unverständlichen Vocalfetzen die dem Track den Antrieb geben. Insgesamt eine gelungene groovende A-Seite. Die B-Seite mit dem Titel “Heart to Ear” beginnt ähnlich. Der Aufbau lässt sich wesentlich mehr Zeit und wirkt auch sonst etwas ruhiger. Ab der Hälfte kommt dann endlich Fahrt auf und zielt Richtung Dancefloor. Fazit: Eine Platte, wo doch mehr drin gewesen sein wäre.
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13. April 2009
Nach ein paar Remixen für Depeche Mode, Underworld oder anderen Größen, dem Gründen eines neuen Labels, dem allwöchentlichen Auflegen hat es Oliver Huntemann auch noch fertig gebracht sein neustes Baby mit dem Namen “H-3″ zu produzuieren. Sein 3. Album strotzt vor Selbstbewusstsein. Typischer Huntemannscher Minimalsound gepaart mit Neotrancigen Elementen und Electroparts. Das ist Huntemann. Eines der Alben wenn nicht sogar das Album des Jahres.
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13. April 2009
Techno at it’s best. Umek hat wohl mal in alten Zeiten geschwälkt und daraus ist dann “Designed Persona” entstanden. Die Bassdrum macht richtig Druck und die Bassline zwirbelt sich dermaßen in den Schädel, dass man direkt mitgerissen wird. Auf der B Seite gibt es dann noch einen Remix von Andy Chatterly, der die derzeitig angesagte stakkatoartige Bassstruktur benutzt. Hier ist Bass eindeutig Trumpf, denn die typische Bassline tritt hier ziemlich in den Hintergrund bis auf die Breaks mal abgesehen, was aber nicht heissen soll, dass sich der Remix hinter dem Original verstecken muss. Eine Technobombe diese Platte.
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13. April 2009
Zum 50. Release, was ja schonmal eine Gratulation wert ist, haben sich Labelchefin Anja Schneider und Lee van Dowski zusammengetan um diese 2 Track E.P. zu schaffen. “Deeso” auf der A ist feiner Minimalhouse der nach gut einem Drittel aufgeht und mit dem filigranen Sound guten Druck ausübt. “La Roulette” auf der B Seite kommt wesentlich dunkler daher, fast tunnelgleich. Aber durch das Arrangement bekommt man schnell das Gefühl das Licht am Ende des Tunnels zu sehen wo der Sound wesentlich technoider wird. Eine stimmige Platte mal wieder von Mobilee.
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13. April 2009
Neues Lebenszeichen aus Österreich. IPunk hat mal wieder einen Electrosmasher vom Feinsten hingelegt. Böse, schmutzig und doch geil. Erinnert ein kleinwenig an frühere Produktionen von John Dahlbäck. Man sollte darüberhinaus unbedingt mal nach dem dazugehörigen Clip im Internet suchen. Da hat sich Herr Reinthaler sich mal richtig viel Arbeit gemacht.
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04. April 2009
Zuletzt erst hielt ich ihre ‚black smoker’ ››› in den Händen. Nun gibt es die Vinyl zu Piemonts Debütalbum “Strange World Beyond”, welche einige der Album-Tracks beinhaltet.
Mit ihrem eigenen Sound und Style haben sich die beiden Hamburger schon in die herzen der vieler DJ-Größen wie Richie Hawtin oder auch Dubfire gespielt.
A Eyeshine
Wie auch schon bei ‘Black Smoker’ ››› gibt es mit ‘Eyeshine’ ein Groovemonster im Piemont-Style. Der Track zieht sich fast unbemerkt immer weiter nach oben. Mit klopfendem Beat und ohne jeglichen Schnickschnack treibt der Track voran.
A2 Digits Died Out
Sehr ruhig und geheimnisvoll beginnt dieser Track, in den sich immer wieder vereinzelte synthies verirren. genau aus diesen Synthies entwickelt sich eine tolle Melodie, die sich immer mehr in den Vordergrund drängt.
B Lighter Than Seawater
Mmit diesem Track werden Erinnerungen an ihre Scheibe ‘Sympathetic’ ››› geweckt. Der Ping-Pong-Effekt ist zurück. Ein wie ich finde sehr typischer Piemont-Track.
B2 Loss of Focus
‘Loss of Focus’ ist wieder so ein geheimnisvoller Track. Hier passiert jede menge um uns herum, doch trotzdem bleibt der Track geordnet und beruhigend.
Bewertung: 




Tags: MBF, Piemont, techno
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04. April 2009
Mihalis Safras ist mitlerweile eine feste Größe bei Trapez geworden, die immer wieder neue Akzente mit ihren Releases setzten kann. Hier hat sich der Grieche mit dem Schweden Kimono zusammengetan, um diese Scheibe auf die Beine zu stellen.
A: Cable
Cable kommt im hypnotisierenden Acidstyle daher. Der Track ist spannungsaufbauend und entwickelt daraus immer mehr eine Dramatik um sich herum, so dass der Hörer angespannt darauf wartet was als nächstes passiert.
B: Aero
Ganz anders dagegen ist der Flipsidetrack, der mit einem energischen Housegroove voran geht. Drum herum passiert jede Menge Gemurmel, Gewische und mehr, das den Track immer wieder in Schüben ausfüllt. Gegen Mitte des Tracks schiebt sich dann sogar noch eine bis dahin versteckte Melodie ins Zentrum und beißt sich dort zunächst fest, ehe sie sich gegen Ende wieder lösen kann.
Bewertung: 




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04. April 2009
Kaiserdisco ist ein Duo aus Hamburg. Die Herzen von Frederic und Patrick schlagen polyrhythmisch und damit passen sie genau zu dem Stil, den das Kölner Label MBF (MyBestFriend) in den vergangenen zwei Jahren ausgefeilt hat.
Mit seiner pumpenden Rhythmik lässt das A-Seiten-Stück „Pipe!“ keinen Zweifel an der Absicht von Kaiserdisco. Locker-leicht treibt der durch Bongos verfeinerte Beat. Dazu kommt ein interessant zerfilterter Melodie-Part, der mit seiner dezenten Quietscherei genau den Clubby Ton trifft.
„Forward“ auf der B-Seite entwickelt sich bis zur Hälfte allein über quirlige Rhythmuselemente. Dann beginnen Kaiserdisco das intensive Spiel mit einem Sound, der mich an dickflüssige Blasen wie in einer Lava-Lampe erinnert.
Bewertung: 




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